nach
der
Revolte

Ein Reisebericht zu Überwachung und Widerstand in Hongkong
Buchcover: Nach der Revolte von Penny Prinz

Hongkong anno 2024: Eine Buchhändlerin, die nicht mehr weiß, welche Bücher sie noch verkaufen darf. Eine Dozentin, die nicht denunziert werden will. Ein Gesetz, so vage, dass jeder damit gemeint sein könnte, ein intelligenter Laternenpfahl, und ein anarchistisches Café, das den Zuständen trotzt. Dieser Reisebericht beschreibt den Alltag in einer Stadt, in der die nationale Sicherheit die Freiheit ersetzt hat. Er erzählt von Überwachung, Repression und Widerstand – und einem Modus digitaler Herrschaft, der nicht nur in Hongkong Gestalt annimmt.

Im Film La Haine wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der aus dem 50. Stock fällt und sich dabei immer wieder sagt: Bis hierher lief’s noch ganz gut. Das sind wir, wenn wir denken, dass unsere Gesellschaftsordnung grundsätzlich eine ist, die unsere politischen Freiheiten hält. Das Gegenteil ist der Fall. Nichts an dieser Ordnung schützt sie, außer die temporäre, arrogante Blindheit vor dem eigenen Aufprall.
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Die Autorin

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Penny Prinz arbeitet als freie Referentin für digitale Selbstverteidigung und am Lehrstuhl für Recht und Digitales ihrer Universität. Sie ist Mitgründerin der Kollektive Skills for Utopia und @all, und schreibt nebenher zu netzpolitischen Entwicklungen - aktuell zu biometrischer Überwachung durch die Polizei (erscheint bei Digitalcourage e.V.). Ihre Lieblingsthemen sind Überwachung, Repression, und ein Leben jenseits des Kapitalismus.

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